Bis zum 31.05.2026 belief sich die Produktion von Gorgonzola g. U. auf 2.197.094 Laibe und blieb somit gegenüber dem ersten Halbjahr des Vorjahres weitgehend stabil (-0,28 %). Interessant dabei ist, dass sich die Region Lombardei als ausgezeichnetes Produktionsgebiet für den würzigen Gorgonzola g. U. erwies. Allein im Mai dieses Jahres wurden 10.638 Laibe produziert, was einen Rekordanstieg von 19 % bedeutet.
Auch die Exporte im ersten Quartal 2026 blieben auf einem weitgehend stabilen Niveau. Insgesamt wurden 6.350 Tonnen Gorgonzola g. U. exportiert, davon 5.508 Tonnen in den europäischen Markt und der verbleibende Teil in den Rest der Welt. Der französische Markt wächst weiter und importierte im geprüften Zeitraum 121.228 Laibe (+1,1 %). Deutschland bleibt der zweitwichtigste Absatzmarkt mit 109.394 importierten Laiben Gorgonzola g. U., verzeichnete jedoch im Vergleich zum ersten Quartal 2025 einen Rückgang von 11,5 %. Auch innerhalb der EU wurden in Polen (+13 %), Luxemburg (+14,4 %), Österreich (+25,3 %) und den Niederlanden (+26 %) hervorragende Ergebnisse erzielt. Unter den außereuropäischen Märkten liegt Japan mit knapp 10.000 importierten Laiben und einem Wachstum von 16,4 % an der Spitze, gefolgt vom Vereinigten Königreich (8.610 Laibe), dessen Anteil endlich wieder um 4,2 % wächst (Quelle: Clal).
Das Konsortium ist weiterhin aktiv. Es setzt auf gezielte digitale Kampagnen und die Teilnahme an internationalen Fachmessen und Branchenevents, um den Gorgonzola g. U. weltweit zu fördern und seine besonderen Merkmale noch stärker hervorzuheben.