Die „Puristen“ lieben seinen intensiven Geschmack und genießen ihn am liebsten allein. Andere verwenden ihn sogar für die Kreation besonderer Cocktails oder tauchen ihn in Bitterschokolade. Im Laufe seiner jahrtausendealten Geschichte hat die Vielseitigkeit des Gorgonzolas g. U. Millionen von Genießern auf der ganzen Welt erobert und diente Küchenchefs von Vorspeisen bis zu Desserts als Inspirationsquelle.
Auch in Kombination mit ungewöhnlichen Zutaten wie Melonen, Schnecken oder Avocado oder in Rezepten aus der ethnischen und Fusionküche wie Couscous oder Poke ist er das Highlight in jeder Kreation. Um seine organoleptischen Eigenschaften entfalten zu können, sollte der Gorgonzola g. U. immer – ob pur genossen oder als Zutat eines Gerichts – mindestens eine halbe Stunde vor dem Verzehr aus dem Kühlschrank genommen werden.
Oft ist es unklar, ob die Rinde als Teil des Lebensmittels ist oder nicht. Sie ist mit einem Behälter vergleichbar, eine Art natürliche Verpackung des Käses. Während der Herstellung und bis zum Ende der Reifung kann die Rinde mit der Umgebung in Kontakt kommen und verunreinigt werden. Aus diesem Grund sollte sie vor dem Verzehr einer Scheibe Gorgonzola g. U. und auch vor der Aufbewahrung im Kühlschrank (am besten in einem Aromaschutzbehälter) entfernt werden.
Am besten wird der „König der Blauschimmelkäse“ mit Weinen von einer gewissen Weichheit und Mineralität oder auch mit Bier (vorzugsweise Doppelmalz) serviert. Belgische Trappistenbiere oder Strohweine eignen sich hervorragend, um den einzigartigen Geschmack des würzigen, kräftigeren Gorgonzola g. U. hervorzuheben.