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Kontrollierte Ursprungsbezeichnung (G.U.)

Der Gorgonzola Käse wurde vor kurzem von der Europäischen Gemeinschaft anerkannt und am 12. Juni 1996 mit der EU-Verordnung Nr. 1107/96 in die Liste der „g.U.“ Produkte eingetragen.

Die Qualität und Authentizität dieses Käses wird auf verschiedene Weisen gesichert. Eine strenge Gesetzgebung bestimmt die Produktionsstandards und die g.U.-Zonen für die Milchsammlung und Lagerung.
Ferner legt sie fest, dass jeder Gorgonzolalaib am Herstellungsort mit den Daten des Herstellers markiert wird. Um dann als Gorgonzola verkauft werden zu können, muss der Käse mit Alufolie umwickelt werden. Auf allen Folienblättern ist ein wenig erhöht ein kleines g aufgedruckt. Käse ohne das Markenzeichen des Konsortiums an beiden flachen Seiten und umwickelt mit geprägter Alufolie ist kein Gorgonzola.

Die vom Ministerium für Agrar- und Nahrungspolitik beauftragte und zuständige Stelle zur Kontrolle dieser Eigenschaften ist das CSQA (Ente di certificazione agroalimentare) aus Thiene. Nur für den Käse, der den Vorgaben entspricht, wird eine Konformitätserklärung ausgestellt, mit der er als Produkt mit der geschützten Ursprungserklärung „Gorgonzola“ vermarktet werden kann.

Im Auftrag und unter der Aufsicht des italienischen Staates wurde im Jahr 1970 das Konsortium für den Schutz des Gorgonzolas geschaffen. Dieses Konsortium überwacht mit seinen Funktionären die völlig Einhaltung und Anwendung der geltenden Normen in Italien und in den ausländischen Ländern, in denen die Ursprungsbezeichnung „Gorgonzola“ geschützt ist.

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