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Geschichte

1 Juni 1951: Infolge eines Treffens in Stresa der wichtigsten europäischen Experten des Milch- und Käsereisektors wurde ein Abkommen für den Schutz der wichtigsten und typischsten europäischen Käsereiprodukte abgeschlossen.

10 April 1954: Das italienische Parlament verabschiedet das Gesetz Nr. 125 über den Schutz der Ursprungsbezeichnungen und den typischen Bezeichnungen der wichtigsten italienischen Käsesorten.

30 Oktober 1955: Die Ursprungsbezeichnungen Parmigiano-Reggiano, Grana-Padano, Gorgonzola, Pecorino Romano, Fontina und Pecorino Siciliano werden offiziell mit dem Präsidentenerlass D.P.R. 1269 anerkannt.

Dies ist das erst offizielle Dokument, in dem die Ursprungsbezeichnung „Gorgonzola“ erwähnt wird. Das Konsortium des Parmiggiano Reggiano (1954) und das Konsortium für den Grana Padano (1957) wurden bereits gegründet, während man für das Konsortium des Gorgonzolas noch einige Jahre warten muss. Erst am Ende der 60iger Jahre, als der Markt des Gorgonzolas eine massive Invasion von ähnlichen Produkten aus dem Ausland von geringer Qualität, aber auch geringeren Preisen erfuhrt, kam in einigen Herstellern das Bedürfnis auf, den Gorgonzola Käse zu reglementieren und zu schützen.

1968: Entstehen zwei ehrenamtliche Konsortien: Das erste an der Handelskammer Novara bestand aus kleinen Herstellern aus der Provinz Novara, das zweite im Sitz des Italienischen Molkerei- und Käsereiverbandes (Associazione Italiana Lattiero-casearia) in Mailand, deren Mitglieder hauptsächlich den Großindustrien der Branche angehörten. Dennoch konnte für beide Konsortien keine Anerkennung des damaligen Ministeriums für Land- und Forstwirtschaft erzielt werden.

14 Mai 1970: werden in der Handelskammer Novara die beiden Konsortien zur aktuellen Stelle mit Sitz in Novara zusammengeschlossen. Fünfunddreißig Hersteller und Käsealterungsfachmänner aus den Industrie- und Landwirtschaftszweigen verfassen das erste Statut und wählen den Kaufmann Invernizzi Gisberto Francesco zum ersten Präsidenten.
Im Jahr 1971 wird das Konsortium mit dem Ministerialerlass mit der Überwachung der Produktion und dem Handel des Gorgonzola Käses beauftragt. In diesen Jahren wurden die Aufgaben, die Zuständigkeitsgebiete und die strukturelle Organisation der Stelle festgelegt. Ferner wurde ein Markenzeichen entwickelt und vorbereitet, dass auf dem hergestellten Produkt angebracht wird.

1 März 1975: begann die Markierung des Frischkäses und die Anbringung des Sichtzeichens g auf der Alufolie, in die der Gorgonzola bei seiner Vermarktung gewickelt wird.
All dies wird mit der Veröffentlichung des italienischen Amtsblattes vom 15/5/75 festgelegt. In der Zwischenzeit stieg die Mitgliederzahl des Konsortiums von 35 auf 100 (107 im Jahr 1976) an.

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