esportazione

Export

In den goldenen 30iger Jahren des vergangenen Jahrhunderts hat die Gorgonzola Herstellung ihre Höchstwert (1938) mit 270.000 Zentner (eine sehr große Menge für die damaligen Zeiten) erreicht.

Das sind 13,5% der nationalen Gesamtkäseproduktion, die sich insgesamt auf zirka 2 Millionen Zentner beläuft.Bereit zur damaligen Zeit wurden 60%, d.h. 162.000 Zentner, ins Ausland exportiert.

Der Gorgonzola konnte sich immer mehr in den englischen und französischen Gerichten und sogar im Restaurant des Unterhauses in London behaupten. Wie aus den damaligen Tageszeitungen hervorgeht, wurde viel mehr Gorgonzola als andere Käsesorten verbraucht.Alle Italiener, die bei weitem nicht so zahlreich wie heute waren, verbrauchten 370 Gramm pro Kopf. Es gab zahlreiche Käsereien (zirka 500), die vorwiegend Familienunternehmen waren.

Heute wird der Gorgonzola von ungefähr 40 Käsereien hergestellt, die zu den besten Herstellern aus der Gruppe der nationalen Großindustrien und kleinen Familienunternehmen zählen. Diese Selektion ist im Laufe der Zeit durch ein Auswahlverfahren erfolgt.

Die modernen Käsereien käsen die Milch nach den hygienisch-sanitären Vorschriften in ausgerüsteten Laboratorien mit jener Sorgfalt und Erfahrung, die für einen Käse erforderlich ist, der beachtliche Arbeitsschritte und manuelle Kontrollen verlangt.

Im Konsortialgebiet liefern über 1.000 Landwirtschaftbetriebe die Milch für die Käseherstellung. Die jährliche Gesamtproduktion beläuft sich auf zirka 4 Millionen Käselaibe, das sind insgesamt 480.000 Zentner Käse. Der Umsatz beträgt über 350 Millionen Euro.

Zirka 31% (160.000 Zentner) sind für den Export bestimmt. Die wichtigsten Konsumländer sind Deutschland und Frankreich, die mehr als 50% des Gesamtexportvolumens abnehmen. Darauf folgen die europäischen Länder Schweiz, Großbritannien, Niederlande, Skandinavien und Österreich, sowie die Vereinigten Staaten und Kanada. Bedeutende Zeichen kommen auch aus dem Fernen Osten: Japan gehört zu einem der Länder, in denen der italienische Käse den größten Erfolg verzeichnen konnte. Insbesondere der Import des Gorgonzolas, der sich bis zu den 90iger Jahren auf nur wenige Zentner belief, erreichte im Jahr 2005 über 2.300 Zentner.

Die Deviseneingänge betragen zirka 66 Millionen Euro, dass sind 9% der Exportmenge und des Exportwertes an italienischen Molkerei- und Käseprodukten Der Gorgonzola nimmt außerdem einen der ersten Stellen im nationalen Kuhmilchkäseexport ein.

  • Teilen auf